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Scan-Figus investiert in den Ausbau seines Etiketten- und Ticketgeschäfts

Scan-Figus, einer der führenden Etikettendrucker in Schweden, hat ein aussergewöhnliches Investitionsprogramm umgesetzt, das neben dem Umzug in einen massgeschneiderten 5000 m² grossen Neubau auch die Installation einer ganzen Flut neuer Technik umfasste, einschliesslich neun Gallus Druckmaschinen, die an eine ausgeklügelte Abfallansauganlage von Matho angeschlossen wurden, und Prepress-Technologie von EskoArtwork. Nick Coombes berichtet über die in Göteborg ansässige Druckerei.

Das Familienunternehmen wird heute in zweiter Generation von P. Magnus Olsson geleitet, der den Stab von seinem verstorbenen Vater Sture übernahm. Nachdem dieser Scan-Figus 1967 gegründet hatte, dauerte es nicht lange, bis das Unternehmen Kontakt zu Gallus knüpfte, ebenfalls einem Familienbetrieb, mit dem seit nunmehr 40 Jahren engste Beziehungen bestehen: beginnend mit der Anschaffung von Gallus R160B Buchdruckmaschinen und endend mit dem jüngsten Kauf einer Gallus EM 410 – einer von vier Maschinen ihrer Art, die bei Scan-Figus neben fünf Gallus EM 280 ihren Dienst versehen. Das Flexoangebot reicht von drei bis sieben Farben, und alle Gallus-Druckmaschinen sind mit Wickelautomaten von ABG Vectra ausgerüstet.

„Die Gallus EM 280 Druckmaschinen nutzen wir für Spezialprodukte, während wir die Gallus EM 410 Maschinen vorrangig im Etikettenbereich einsetzen“, erläutert Olsson, der nach eigenen Angaben mehr als 50 Millionen SEK allein in Gallus Maschinen investiert hat und nun eine Produktionsstätte besitzt, in der keine Druckmaschine älter als sieben Jahre ist. „Unser Geschäft entfällt zur Hälfte auf Anhänger und Tickets und zur Hälfte auf Selbstklebeetiketten. All unsere Druckmaschinen können wasserbasierte und UV-Verfahren kombinieren“, fügt Olsson hinzu. Da es in Schweden keine Ausbildungsstätte für Drucker gibt, müssen die dortigen Unternehmen selbst Sorge für neues Personal tragen. Olsson ist voll des Lobes für die Unterstützung und Schulungen, die Gallus sowohl bei der Firma vor Ort als auch in seinen Vorführ- und Schulungsräumen im schweizerischen St.Gallen anbietet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Gallus vom Schwedischen Etikettenverband als Ort für dessen neuen Diplomkurs zur praktischen Schulung von Flexodruckern auserkoren wurde.

Scan-Figus

Heute führt Magnus Olsson das von seinem Vater 1967 gegründete Unternehmen

Olsson, der zunächst Jura studiert und als Anwalt praktiziert hatte, bevor er 1987 in das Unternehmen eintrat, hatte massgeblichen Anteil am jüngsten Umzug. Der frühere Standort von Scan-Figus fiel unter eine Zwangsenteignungsmassnahme, wodurch das Unternehmen erfolgreich sein neues Werk aushandeln konnte. Dieses bietet 2000 m² Produktionsfläche, 2000 m² Lagerfläche und 1000 m² für die Verwaltung. Das Gebäude ist für einen optimierten Workflow geschnitten, und Olsson weist noch im selben Atemzug darauf hin, wie viel besser die Teamarbeit in dem Neubau ist. „Die Arbeit in einem modernen Werk mit dem modernsten Flexo-Maschinenpark in Nordeuropa hat unsere Mitarbeiter wirklich beflügelt und die Leistung enorm gesteigert“, so Olsson.

Das Unternehmen ist stolz darauf, schon seit den 1970er-Jahren Spezialmaterialien verarbeiten zu können. Viele glauben, der Druck von Anhängern und Tickets sei einfach. Doch Olsson widerlegt diese Annahme und verweist auf die Tonnage an „Warteschlangentickets“, die er in alle Welt exportiert – als Beweis dafür, dass die Produktion sehr wohl besonderer Fähigkeiten bedarf.

Für Auflagen bis zu 10.000 laufende Meter setzt Olsson die Gallus EM 280 Druckmaschinen ein, darüber kommen die Gallus EM 410 Maschinen zum Einsatz. Im Etikettenbereich bedient das Unternehmen derzeit vorwiegend den Industriemarkt, doch der Nahrungsmittelsektor übt einen Reiz aus. „Ich muss sicher sein, dass die Margen so attraktiv sind, wie die Volumina nahelegen, bevor ich mich für dieses Geschäft positioniere – wir sind Spezialisten und wollen es auch bleiben“, stellt Olsson fest. Er erkennt an, dass der Trend zu mehr Farben bei Lebensmittelverpackungen für seine Mehrfarbendruckmaschinen attraktiv wäre und den Umsatz des Betriebs über das derzeitige Niveau von 75 Mio. SEK (8 Mio. €) heben würde.

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