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Parkers Produktionsfähigkeit zukunftssicher dank Gallus EM 430 S Linien

T.W. Parkers, ein Selbstklebeetiketten- und Verpackungshersteller und Englands führender Lieferant von Post-Mould-Etikettierungen, hat in seinem Werk in Bootle on Merseyside zwei Gallus EM 430 S Linien installiert, um die Produktivität zu steigern und die Produktionsfähigkeit auszuweiten. Die beiden Flexodruckmaschinen ersetzen drei ältere 330 mm breite Maschinen und haben laut Parkers die Produktionsgeschwindigkeiten verdoppelt. Zudem bieten sie den Vorteil einer grösseren Bahnbreite.

Das 1952 als Lieferant von Papiersäcken für Lebensmittel gegründete Unternehmen war schon seit jeher im Bereich der Lebensmittelverpackung tätig und wandte sich dann der Etiketten- und Kartonproduktion mit Flexo- und Offsetdrucktechnik zu. Das Streben des Unternehmens nach Innovation war es aber, das es zum preisgekrönten Etikettenverarbeiter machte, als es spezielle Techniken und ein besonderes Know-how für die Förderung des Marktes für die Post-Mould-Etikettierung von Lebensmittelbehältern entwickelte.

Das noch immer im Familienbesitz – geleitet von Tim und Toby Parker – befindliche Unternehmen startete vor fünf Jahren mit der Ernennung von Eugene Roche als Produktions- und Entwicklungsleiter und Phil Hood als Verkaufsleiter ein grossangelegtes Erweiterungsprogramm. Seit 2007 hat sich der Umsatz mit 7,3 Millionen £ mehr als verdoppelt, während Roche nun auf bestem Weg ist, bis Ende 2013 die „Weltklasse“-Produktivität von 88 % zu erreichen, nachdem er sie bereits von 55 % auf 78 % gesteigert hat.

Gallus EM 430 S TW Parkers

T.W. Parkers hat in ihrem Werk in Bootle, England, zwei Gallus EM 430 S Linien installiert.

Die beiden neuen Gallus Maschinen sind ein Schlüsselfaktor für diese erhöhte Produktivität. Als Teil eines 2 Millionen £ übersteigenden Investitionsprogramms entschied sich das Unternehmen nach eingehenden Prüfungen und Verhandlungen für die Gallus Maschinen. Parkers wollte sicherstellen, dass der Maschinenhersteller seine Anforderungen sicher erfüllen kann und mit der Maschine auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren kann. „Wir zogen alle Optionen in Betracht und prüften auch eine Überholung unserer bestehenden Maschinen, kamen jedoch zum Schluss, dass wir, um wirklich weiterzukommen, einen Neustart brauchten. Die Gallus Maschinen boten dies, indem sie alle Kundenaufträge, für die wir Testdrucke durchführten, beherrschten“, erklärt Roche. Lobend erwähnt er auch die Unterstützung und das Verständnis der Gallus Teams im Vereinigten Königreich und in St.Gallen, die die besonderen Bedürfnisse von Parkers erkannten und eine spezielle Lösung schufen, um diese zu erfüllen.

Gallus EM 430 S TW Parkers

Der CEO des Familienunternehmens der dritten Generation Tim Parker flankiert von Produktions- und Entwicklungsleiter Eugene Roche (links) und Verkaufsleiter Phil Hood (rechts).

Die Gallus EM 430 S ist eine Weiterentwicklung der bestehenden 410-mm-Breitbahnmaschine von Gallus, wobei die an Parkers gelieferten Maschinen die ersten dieses Typs waren. Um den Nutzen für beide zu maximieren, war jederzeit eine enge Arbeitsbeziehung zwischen dem Hersteller und dem Anwender wichtig. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg der neuen Maschinen war die Fähigkeit einer genauen Registerhaltung bei hoher Geschwindingkeit für PET, Folien und ungestützte Filmmaterialien. „Die Eigenschaften der Gallus Maschinen bezüglich Feindruck und Kaltfolien machen sie für uns zu einem nützlichen Verkaufsinstrument, da es sich um eine zuverlässige Form des Mehrwert-Dekorationsdruckes handelt“, erläutert Hood, und fügt hinzu: „Jetzt verfügen wir über die erweiterte und vielseitigere Fähigkeit für eine breite Vielfalt von Bedruckstoffen sowie eine noch nie dagewesene Verbesserung der Qualität.” Zum Investitionspaket gehörte auch die Bahnüberwachung mit einer Kamera, um die Qualität zu steigern. Die mit visuellen und akustischen Signalen ausgestatteten Inspektionsgeräte können auf bestimmte Parameter voreingestellt werden, damit die Maschinen mit hoher Geschwindigkeit laufen können.

Die mit acht UV-Flexodruckstationen, Kaltfolienlaminierung, Registerautomatik und zwei Stanzstationen ausgerüstete Gallus EM 430 S ist so etwas wie ein Hybrid mit Servoantrieb. Ausschlaggebend für die einfache Bedienung ist der Einsatz der Sleeve-Technologie an jeder Station, für das Laden und Entladen der Druckzylinder und Rasterwalzen. Ihr modulares Plattform-konzept bietet die Möglichkeit, die Flexo- und Siebdruckköpfe schnell und auf einfache Weise auszuwechseln. Mit ihrer beweglichen Touchscreen-Bedieneroberfläche, die dem Bediener die Steuerung der Maschine von jedem Punkt aus ermöglicht, eignet sie sich sehr gut für kleine und mittlere Auflagen auf Papier- und Kunststoff-Bedruckstoffen.

Gallus EM 430 S TW Parkers

Produktionsleiter Paul Smith (rechts) und Drucker Robbie Rea (links) schätzen die von den neuen Gallus-Druckmaschinen gebotene Leistungssteigerung.

Gemäss Eugene Roche haben die neuen Gallus Maschinen die Denkweise bei Parkers verändert. „Durch aufmerksames Zuhören hat der Schweizer Hersteller unsere Anforderungen erkannt und zwei technische Erzeugnisse von hoher Qualität geschaffen, die unsere Bedürfnisse hinsichtlich der Produktionseffizienz vollumfänglich erfüllen, und dies in einem massgeschneiderten und flexiblen Paket, das für uns und Gallus wirtschaftlich sinnvoll war“, sagt er. Roche stellt fest, dass das Personal von Parkers sich sehr bewusst war, dass die Produktivität gesteigert werden musste, und freut sich nun über die Erhöhung des Umsatzes um 1 Million £ seit der Installation der Gallus Maschinen. Deren Ankunft bewirkte ein Umdenken auf der Produktionsebene durch eine Änderung des Arbeitsablaufs, und bewegte Roche die „Pit Stop“-Mentalität einzuführen, um die Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

Gegenwärtig erstreckt sich die Produktion auf PET- und Aluminium-Deckel (technisch als „Diaphragmen“ bekannt), Selbstklebeetiketten und Post-Mould-Etiketten für Töpfe. Praktisch alle Druckerzeugnisse des Werks Bootle sind für die Lebensmittelindustrie bestimmt. Zudem erhielt das Unternehmen 2012 die BRC-Akkreditierung, die es ermöglicht, alle Supermärkte mit einem kontinuierlichen Audit Trail zu bedienen. Interessant ist, dass sich im Vereinigten Königreich der Markt für Deckel von den Märkten im übrigen Europa unterscheidet. „Die meisten britischen Supermärkte und Verpacker ziehen den Druck-Finish und die Flexibilität von PET vor“, kommentiert Phil Hood.

Beim Besuch bei T.W. Parkers zeigte sich klar der gegenseitige Respekt zwischen dem Unternehmen und dem Lieferanten Gallus sowie die enge Arbeitsbeziehung, die auf dem heutigen wettbewerbsintensiven Markt erforderlich ist, um Erfolg zu haben.

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