Ausgabe 27 / September 2011

We are Gallus - Markus Volkart

Nach seinem Studium zum diplomierten Maschinen-Ingenieur und zum diplomierten Betriebsökonomen sammelte Markus Volkart zuerst vielfältige Berufserfahrungen in verschiedenen Firmen und Positionen. Seit August 2011 ist er der neue Leiter Customer Services im Geschäftsbereich Etiketten bei Gallus.

Name:

Markus Volkart

Funktion:

Leiter Customer Services

Ausbildung:

Dipl. Masch-Ing. HTL, FH Zürich
Betriebsökonom dipl.. oek., Zürich

Beruflicher Werdegang:

Nach dem Studium habe ich zuerst bei Müller Martini gearbeitet, hatte dort verschiedene Funktionen inne und konnte schliesslich die Leitung des Kundendienstes dieser Firma übernehmen. Bei der Bühler AG in der Division Grain Processing sammelte ich anschliessend als Leiter des Customer Services weitere wertvolle Erfahrungen im Kundendienst. Danach machte ich einen Abstecher zu GAG, wo ich als Verkaufsleiter für Antriebselemente tätig war, kehrte aber bald zum Kundendienst zurück, als Leiter Customer Services bei Gallus.

Hobbies:

Mein grösstes Hobby ist meine Familie, mit der ich gerne etwas unternehme, z.B. Reisen, Wanderungen oder interessante Ausflüge. Wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt, steige ich gerne aufs Rennrad und erkunde meine Umgebung oder suche meine körperliche Leistungsgrenze.

Familie:

Ich bin mit Sonja verheiratet und wir haben 2 Töchter, Celine (9) und Kayla (7)

Sie haben Anfang August die Leitung des Customer Services im Geschäftsbereich Etiketten übernommen. Wie würden Sie die ersten Monate in Ihrer neuen Funktion beschreiben?

Ich bin bei Gallus auf ein offenes und kommunikatives Umfeld gestossen, was mir den Einstieg sehr erleichtert hat. Wie es im Kundendienst üblich ist, versetzt man sich schnell in die Lage der Kunden und setzt sich mit ihren Anliegen auseinander. Da ich noch eine Weile gemeinsam mit meinem Vorgänger arbeiten durfte, hatte ich genügend Zeit, mich mit den wichtigsten Prozessen und Maschinenfunktionen vertraut zu machen. Neben der Einführung der neuen, funktionalen Organisation ist die durchgängige Umsetzung der Prozesse über die beiden Produktionsstandorte von Gallus (St.Gallen / Schweiz und Langgöns / Deutschland) ein zentrales Thema im Kundendienst. Dies ist genau die richtige Herausforderung für einen raschen Einstieg ins Unternehmen Bis jetzt darf ich die Zeit bei Gallus also als sehr spannend bezeichnen.

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag als Leiter Customer Services aus?

Den durchschnittlichen Arbeitstag gibt es im Kundendienst nicht. Die Kundenbedürfnisse und die täglichen Anforderungen an unsere Maschinen sind sehr vielschichtig und nicht vorhersehbar. Sie bestimmen den Inhalt meiner Arbeitstage und machen den Job interessant und abwechslungsreich. Einige Tätigkeiten, wie z.B. das Priorisieren der Aufgaben und das Aktualisieren des Wissensstands über die laufenden Fälle, bilden den eigentlichen roten Faden im Arbeitsalltag.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Kunden, welche sich für eine Gallus Maschine entschieden haben, stellen hohe Qualitätsanforderungen an sich und an ihr Produkt. Daher ist es für mich wichtig, immer wieder zu versuchen, mich in die Kunden hinein zu versetzen. Ihre Sicht des Problems ist immer der Ausgangspunkt der angebotenen Lösungen im Kundendienst. Da die Kunden sich keine lange andauernden Ausfälle der Maschinen leisten können, sind rasche Entscheidungen und die professionelle Unterstützung des Kunden durch das Gallus Team entscheidende Faktoren für die längerfristige Kundenbeziehung.
Dies treibt mich jeden Tag an, nach zusätzlicher Effizienz zu suchen und diese in die Prozesse einfliessen zu lassen.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Um kreativ und innovativ zu sein, schaffe ich mir immer wieder Zeitfenster, in denen ich mich aus dem Tagesgeschäft ausklinken kann. In diesen Freiräumen vergleiche ich gerne die vorhandenen Anforderungen mit den bereits gemachten Erfahrungen, um herauszufinden, ob man etwas aus letzteren lernen und übernehmen kann. Häufig erlebe ich aber auch im privaten Umfeld Situationen, welche mich an berufliche Dinge erinnern. Daraus gewinne ich Erkenntnisse und Ideen, welche ich dann in den Kundendienst bei Gallus einzubringen suche. Kreativität und Innovation haben zudem auch immer wieder Zufall und Glück als Nährboden.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung besteht zweifellos darin, mit dem Gallus Customer Services Team den hohen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Die dazu benötigten Produkte und Dienstleistungen müssen stetig weiterentwickelt werden, damit wir den Kunden den grösstmöglichen Nutzen einer Gallus Maschine über den gesamten Life Cycle bieten können.
Persönlich möchte ich vor allem die Vernetzung in der Gallus Gruppe und den durchgängigen Informationsfluss weiterentwickeln. Es wird immer wichtiger, dass wir das Schlagwort „One voice to the customer“ im Alltag leben.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Abends sorgen jeweils die Kinder sofort für Abwechslung vom Geschäftsalltag. An den Wochenenden bei einem gemütlichen Essen oder anderen Anlässen mit der Familie und den Freunden fällt das Abschalten ebenfalls leicht.


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