Ausgabe 25 / April 2011

Etibana – Ein begehrter Spezialist auf Wachstumskurs

Die in Deutschland ansässige, zur RAKO-Gruppe gehörende Etibana GmbH entwickelt und produziert hochwertige Haftetiketten für Unternehmen aus dem Bereich der Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik-, sowie der Chemieindustrie. Mit rund 70 Mitarbeitenden gehört die Etibana GmbH zu den wenigen, vollständig nach Good Manufacturing Practice (GMP) zertifizierten Anbietern von Haftetiketten in Deutschland.

Auf Wachstumskurs

Das 1986 in Kassel gegründete Unternehmen produziert seit 1997 in einem speziell für den Etikettendruck eingerichteten Neubau in Staufenberg/Lutterberg. Seit der Übernahme durch die RAKO Gruppe im 2002, hat sich die Belegschaft auf mehr als 70 hochmotivierte Mitarbeiter verdoppelt. Der Maschinenpark wurde in den letzten zwei Jahren massiv ausgebaut und modernisiert. Die Lagerkapazitäten und die Grafikabteilung wurden mit eigener Film-, Klischee- und Siebherstellung erweitert. Das weit über dem Durchschnitt liegende Umsatzwachstum von jährlich 30% zeigt, dass sich diese Bestrebungen gelohnt haben. Etibana gehört damit zu den am stärksten wachsenden Etikettendruckern Deutschlands.

Transparente Prozesse bilden Vertrauen

Etwa die Hälfte des Umsatzes macht Etibana im Bereich der pharmazeutischen Etiketten. „Dabei konzentrieren wir uns auf Etiketten die einem hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard entsprechen müssen“, sagt Mike Manß der Geschäftsführer der Etibana GmbH. „Als Hersteller von Etiketten für die Pharma- und Lebensmittelindustrie sehen wir uns in der Verantwortung, Risiken in der Produktsicherheit und in der Gesundheitsgefährdung in allen Prozessen zu erkennen und auszuschliessen. Durch die Installation eines GMP-Systems haben wir ein Werkzeug geschaffen, den möglichen Risiken entgegen zu wirken“, so Mike Manß weiter.

Die Etibana GmbH ist heute eine der wenigen Etikettenhersteller, der vollständig nach GMP zertifiziert ist. „Während viele Unternehmen lediglich GMP-nahe produzieren, unterwerfen wir uns einer jährlichen Kontrolle durch den TÜV und stellen so die Einhaltung sämtlicher Aspekte sicher. Gerade in dem sensiblen Geschäftsfeld der Pharma- und Lebensmitteletiketten darf man sich nicht nur auf Treu und Glauben verlassen, denn Fehler können zum Beispiel bei Medikamenten katastrophale Auswirkungen haben“ hebt der Geschäftsführer hervor. Das GMP-Zertifikat sowie die unabhängige Kontrolle schaffen für unsere Kunden jedoch eine Transparenz, die eine solide und belastbare Vertrauensbasis bildet. Bereits 1998 erfolgte die Zertifizierung nach ISO 9001:1994, 2003 folgten die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 sowie nach GMP.

Das richtige Produktionsmittel

„Die strengen Vorgaben der einzuhaltenden Fertigungsprozesse, widerspiegeln sich auch in der Wahl unserer Produktionsmittel.“ „Während beispielsweise in der Herstellung von Logistiketiketten relativ grosse Freiheitsgrade herrschen, ist dies im Bereich unserer Kundschaft sehr viel restriktiver“. Die Wahl der Produktionsmittel wird somit massgeblich vom Anwendungsgebiet bzw. von den darin geltenden Auflagen mitbestimmt. „Natürlich muss das Ganze auch unter ökonomischem Blickwinkel Bestand haben“, führt der Geschäftsführer von Etibana weiter aus. Für den mittleren Auflagenbereich erweist sich für Etibana die Gallus ECS 340 als ideale Maschine. Die vibrationsfreie Lagerung auf einem Granitsockel, die gute Zugänglichkeit und das abluftfreie UV-System waren beim Kaufentscheid von zentraler Bedeutung. „Der kurze, makulatursparende Bahnlauf sowie die schnellen Umrüstzeiten sprachen weiter für dieses Maschinensystem. Die Gallus ECS 340 steigerte unsere Produktivität nochmals signifikant“, so Mike Manß weiter.

Ein guter Start

Bis zum Kauf der Gallus ECS 340 wurden die Etiketten mehrheitlich auf Gallus Buchdruckmaschinen hergestellt. Der Umstieg auf ein neues Hauptdruckverfahren führt meistens zu einer mehr oder weniger langen Lernphase. „Der Umstieg fiel uns erstaunlich leicht. Dies ist einerseits auf das Know-how der Etibana Mitarbeiter, andererseits aber auch auf das schlüssige Konzept der Gallus ECS 340 zurückzuführen“, so Mike Manß. Die Gallus ECS 340 ist so konzipiert, dass sich der Drucker auf das Wesentliche konzentrieren kann. Die Maschine wird über ein verfahrbares Touchscreen bedient und kann Dank der durchgängigen Frontbeladung sowie Rasterwalzen-, und Druckzylinder-Sleeves einfach und schnell umgerüstet werden. Das Kammerrakel-System erlaubt einen sehr schnellen und sauberen Farbwechsel. „Generell integriert sich die Gallus ECS 340 optimal in unser Produktionsumfeld und wir sind bereits nach einer äusserst kurzen Lernphase sehr zufrieden mit der erzielten Leistung der Gallus ECS 340“, schliesst Mike Manß das Gespräch.

Gallus dankt Herrn Manß für das offene Gespräch und wünscht weiterhin viel Erfolg mit der Gallus ECS 340!


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