Ausgabe 24 / Dezember 2010

Trends auf dem Weinmarkt der neuen Welt

Trends auf dem Weinmarkt der neuen Welt

Der Weinmarkt erlebt derzeit sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern ein stetiges Wachstum. Steigende Einkommen, zunehmende Bekanntheit der gesundheitlichen Vorzüge massvollen Weingenusses und die daraus entstehende Tendenz zum Konsum alkoholischer Premiumgetränke treiben das Wachstum der Weinbranche an. Die alte Welt kann die nachgefragten Mengen nicht produzieren – dies ist eine hervorragende Gelegenheit für die Weinhersteller der neuen Welt. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über den Weinmarkt in der neuen Welt und die jeweiligen Trends bei der Weinetikettengestaltung.

Einleitung

Es mag erstaunen, dass heutzutage in 60 Ländern rund um den Globus Wein produziert wird. Zieht man die weinherstellenden Länder der alten Welt ab, wird klar, dass die Mehrzahl in der neuen Welt liegt. Die meisten davon stellen nur kleine Mengen Wein her und einige von ihnen haben in puncto Qualität noch Entwicklungsbedarf. Diese Länder arbeiten jedoch hart an der Verbesserung der Qualität und an der Erweiterung ihrer Weinanbauflächen. Aufgrund des Wirtschaftswachstums und der zunehmenden Erschwinglichkeit von Wein in vielen Schwellenländern wird der Weinkonsum auch künftig weiter steigen und dies wird das Wachstum im Bereich der Weinetikettierung ankurbeln.

Die Grösse des europäischen und nordamerikanischen Weinetikettenmarkts belief sich 2009 auf über 700 Mio. m², wovon ca. 50 % Selbstklebeetiketten waren.

Tabelle 1: Die 10 führenden Weinerzeugerländer (* neue Welt)

Tabelle 1 zeigt die Rangfolge der führenden Weinerzeugerländer. Laut der Statistik von Trade & Data Analysis (TDA) für 2009 decken die 10 Spitzenreiter 80 % der weltweiten Weinproduktion von rund 31 Mrd. Liter ab. 2010 werden diese Länder einen Marktanteil von 75 % haben.

Zur ergänzenden Information: In der Rangliste nach Produktionsvolumen steht Portugal an 11. Stelle, Brasilien auf Platz 17 und Neuseeland an Position 22. Gegenwärtig stellen 60 Länder Wein her, und 242 Länder konsumieren Wein. Allerdings ist der Weinkonsum in den 10 führenden weinproduzierenden Ländern höher als in den übrigen Ländern.

Der Weinmarkt der neuen Welt nach Ländern

Die Weinhersteller der neuen Welt haben ihr Exportgeschäft auf Betreiben des Weineinzelhandels mit Fasswein begonnen. Mithilfe des Einzelhandels konnten sie mühelos auf den weltweiten Markt vordringen. Das war ein bedeutender Vorteil für die Erzeuger. Der Nachteil daran war ihr Ruf, denn Fasswein gilt nicht als Premiumwein, sondern eher als Wein von minderer Qualität. Dies war auch der Hauptgrund dafür, dass die Länder der neuen Welt angefangen haben, bei ihren Spitzenweinen zum Export in Flaschen überzugehen – zugleich waren sie damit frei von den Zwängen des Einzelhandels.

USA:

US-Weinindustrie: 2009 wurden in den USA mehr als 2,65 Mrd. Liter Wein produziert. Die USA stehen damit für ca. 8,6 % der weltweiten Weinproduktion (an vierter Stelle hinter Italien, Frankreich und Spanien). Fast 90 % dieses Weinvolumens wird in Kalifornien erzeugt.

Der Weinmarkt in den USA gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt, sowohl in Bezug auf die Produktion als auch hinsichtlich des Konsums. Die rasante Expansion der letzten Jahre ist auf den gestiegenen Verbrauch, staatliche Unterstützung, Online-Weinhandel und eine wachsende junge Bevölkerung zurückzuführen. Der US-Weinmarkt wird auch in den kommenden Jahren mit hohem Tempo weiterwachsen und Frankreich vom Spitzenplatz des weltweit grössten Weinkonsumenten verdrängen, so die neue Marktprognose „US Wine Market Forecast to 2012“.

Diesem Bericht zufolge soll der US-Weinmarkt spätestens 2013 mit 3,3 Mrd. Litern verkauftem Wein einen Wert von rund 33,5 Mrd. USD erreichen. Der Markt wird (in Bezug auf das Volumen) von 2010 bis 2013 voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 3 % wachsen. Die wirtschaftliche Rezession hat die US-amerikanische Weinbranche wenig in Mitleidenschaft gezogen, da die Verbraucher sich preiswerteren Flaschen und glasweise ausgeschenktem Wein zugewendet haben. Der Weinabsatz in Restaurants ist allerdings um 10 % zurückgegangen, da die Verbraucher weniger auswärts essen waren, um ihren Geldbeutel zu schonen.

Weinflaschen-Etikettierung: In der US-Weinindustrie herrschen Selbstklebeetiketten vor. Es gibt auch noch einige Nassleimanwendungen, vor allem bei Rotwein. Bei der Herstellung der selbstklebenden Weinetiketten gewinnt der Flexodruck an Bedeutung.

Argentinien:

Argentinische Weinindustrie: Argentinien ist mit einem Volumen von rund 1,6 Mia. Litern derzeit der fünftgrösste Weinerzeuger der Welt – eine Position, die das Land schon seit vielen Jahren innehat. Derzeit werden ertragsstarke, minderwertige Reben gegen Spitzenrebsorten ausgetauscht. 2005 gab es in Argentinien fast 26.000 registrierte Weinlagen.

Im März 2009 hat Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner bekannt gegeben, dass die Regierung die Exportsteuer für Wein von 5 % auf 2,5 % senken werde, und zugleich Zuschüsse in Höhe von 1,2 Mio. Pesos (ca. 220 Mio. €) für die Förderung von argentinischem Wein im Ausland zugesagt. Das hat der argentinischen Weinindustrie kräftigen Auftrieb verliehen.

Heute gehört die argentinische Weinindustrie zu den effizientesten und erfolgreichsten der Welt. Es gibt fünf Weinbauregionen, von denen Mendoza die grösste ist: 80 % des argentinischen Weins werden dort hergestellt.

Weinflaschen-Etikettierung: Argentinien hat seinen Export von Fasswein reduziert und gleichzeitig seinen Export von Premiumweinen ausgebaut. Führende Weine für den Export werden mit Selbstklebeetiketten versehen. Die Nachfrage nach Selbstklebeetiketten steigt aktuell und wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Hauptgründe für diese Nachfrageausweitung sind: a) die Weinerzeuger in Argentinien stellen konsequent von der Nassleimetikettierung auf das Haftklebeverfahren um, b) der Export von Flaschenwein nimmt im Vergleich zum Fassweinexport zu, und c) das Volumen der Weinproduktion wächst.

Australien:

Australische Weinindustrie: Australischer Wein geniesst ein internationales Renommee für Qualität und Wert. Die Weine aus Down Under mit einem Produktionsvolumen von etwas unter 1,6 Mia. Liter buhlen in den Regalen von Weinhändlern und Supermärkten in über 80 Ländern der ganzen Welt um die Gunst der Verbraucher.

Die Weinexporte von Australien sind 2009 gegenüber ihrem Höhepunkt im Oktober 2007 um 8 Millionen Kisten und im Wert um 21 % gefallen. Der Rückgang war bei höherwertigen Exportweinen am stärksten. Sofern im niedrigeren Preissegment Wachstum erzielt werden konnte, war dieses oftmals unrentabel und somit auf Dauer nicht aufrechtzuerhalten. Im selben Zeitraum ging der inländische Absatz australischer Weine zurück, während der Absatz importierter Weine stieg.

Eine umfassende Analyse und Beratung legen nahe, dass mindestens 20 % der tragenden Reben in Australien überschüssig sind und für diese kaum langfristige Aussichten bestehen. Rein von den Produktionskosten her gesehen sind mindestens 17 % der Weinbergkapazitäten unwirtschaftlich.

Die weltweite Finanzkrise war nicht gerade hilfreich, aber sie ist mitnichten der einzige Faktor: Ein starker australischer Dollar und die Kosteneffizienz der australischen Weinindustrie sind von grösserer Bedeutung. Australien hat mit erheblichen Problemen im Bereich der Weinbergs- und Kellereirentabilität zu kämpfen. Insbesondere produzieren zu viele Regionen unwirtschaftliche Trauben, was auf hohe Kostenstrukturen zurückzuführen ist. Für hohe Kostenstrukturen gibt es aber nur eine einzige Chance – nämlich die Erzeugung erstklassiger Trauben. Diese Erkenntnis gehört zu den Fazits zweier dieses Jahr abgeschlossener Studien über australische Weinbauregionen.

Weinflaschen-Etikettierung: Selbstklebeetiketten dominieren die Weinflaschengestaltung in Australien. Mit 90 % hat die australische Weinindustrie den höchsten Selbstklebeanteil unter allen Weinerzeugerländern mit Ausnahme von Neuseeland, wo Selbstetiketten auf annähernd 100 % kommen. Aufgrund der aktuellen Lage der australischen Weinindustrie geht der Einsatz von Selbstklebeetiketten aktuell zurück. Bereits laufende Massnahmen und verschiedene Aktivitäten werden jedoch dazu beitragen, dass sich die Industrie innerhalb der nächsten 3 Jahre erholen wird.

Südafrika:

Südafrikanische Weinindustrie: Die Nachfrage nach Pinotage-Weinen aus Südafrika ist international immer noch am Wachsen, was auf die Kombination von Qualität und dem Alleinstellungsmerkmal dieser in Südafrika heimischen roten Rebsorte zurückzuführen ist. Vom Volumen her lag Pinotage-Wein 2008 auf Platz 3 des südafrikanischen Rotweinflaschenexports, mit einer Verschiffung in 112 verschiedene Länder.

Der inländische Weinabsatz sank 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %. Der Weinexport zeigte einen ähnlichen Trend und lag 4,4 % unter dem des Vorjahres. Es ist offensichtlich, dass die anhaltende wirtschaftliche Rezession und die aktuelle Wechselkurssituation starke Auswirkungen auf die Branche zeitigen.

Der Weissweinexport in Flaschen verzeichnete im August 2010 einen Zuwachs von 4,4 % im Vergleich zum August 2009, jedoch nur einen 1,1%igen Anstieg gegenüber dem vorherigen 12-Monats-Zeitraum. Der Rotweinexport in Flaschen und im Fass verbuchte für August 2010 einen vielversprechenden Anstieg von 7,4 % bzw. 4,0 %.

Es gibt in Südafrika weit mehr Genossenschaften und Massenproduzenten als kleine unabhängige Erzeuger: Rund 85 % der gesamten Produktion von 1,1 Mia. Liter entfallen auf die Genossenschaften. Unter solchen Umständen leidet zwangsläufig die Qualität. Doch auch wenn die südafrikanische Weinindustrie sicher noch ein Erbe von Problemen zu bewältigen hat, scheint jetzt, da sich das Land wieder der internationalen Weinwelt zugewendet hat, enormes Potenzial für die Region zu bestehen.

Weinflaschen-Etikettierung: Bei der Gestaltung der hauptsächlich für den inländischen Markt bestimmten Weinflaschen herrschen derzeit Nassleimetiketten vor. Bei Pinotage- und Premiumweinen nimmt der Einsatz von Selbstklebeetiketten zu. Ein wichtiger Grund für den Anstieg im Haftklebebereich ist darin zu suchen, dass die südafrikanischen Weinerzeuger vermehrt Flaschenweine exportieren. Aktuell macht der Export von Fasswein noch fast 50 % aus. Dieser Prozentsatz wird in naher Zukunft jedoch zurückgehen, da der Anteil der Weinerzeugung durch Genossenschaften fallen und der Anteil der Flaschenweine steigen wird – und dies wird das Wachstum der Selbstklebeetikettierung in Südafrika beflügeln.

Chile:

Chilenische Weinindustrie: Im Laufe der letzten zehn Jahre wurden in der Weinindustrie von Chile erhebliche Investitionen getätigt, und es hat einen massiven Umschwung hin zu einer sauberen Herstellung mit neuer Technik gegeben. Traditionell wurden in Chile für die Weinzubereitung uralte Fässer aus dem Holz einer heimischen Scheinbuchenart namens „Rauli“ verwendet. Die Weinherstellungs- und Hygienestandards waren seit der Mitte des letzten Jahrhunderts allgemein im Niedergang, doch nun sind die alten Fässer in die Produktion minderwertigster Weine für den billigen lokalen Konsum verbannt worden. An ihre Stelle sind High-Tech-Tempel getreten, voll glänzenden Edelstahls und neuer französischer oder amerikanischer Eiche. Chile hat zudem viele ausländische Mitarbeiter und Investoren gewonnen, unter anderem Robert Mondavi aus Kalifornien (Caliterra), die Rothschilds vom Château Lafite in Bordeaux (Los Vacos) und Miguel Torres aus Spanien (Torres). Diese Weingüter haben entweder eigene Betriebsstätten in Chile errichtet oder sind Partnerschaften mit den besten chilenischen Häusern eingegangen. Heute boomt die chilenische Weinindustrie.

Trotz der Schäden durch das Erdbeben, das die chilenische Weinindustrie mitten ins produktive Herz getroffen hat, wird die Ernte 2010 laut Prognosen des Branchenverbands Vinos de Chile wohl ohne grössere Überraschungen enden. Die Ernte 2010 wird voraussichtlich bei 800 Mio. Litern liegen, also 7,8 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2005–2009, der bei 868 Mio. Litern lag. Die diesjährige Produktion wird allerdings deutlich niedriger ausfallen als die Ernte 2009, die ein Rekordniveau von über 1 Mrd. Litern erreicht hatte, inklusive Fass-, Flaschen- und Lagerweinen.

Weinflaschen-Etikettierung: Die Nutzung von Selbstklebeetiketten für Weinflaschen ist noch nicht besonders alt und mit dem zunehmenden Export von Flaschenweinen derzeit auf dem Vormarsch. Die Weine für den heimischen Konsum werden meist mit Nassklebeetiketten versehen. Es kann aber von einem starken Wachstum für Selbstklebeetiketten ausgegangen werden.

China:

Chinesische Weinindustrie: China steht an 7. Stelle der weinproduzierenden Länder. Die Weinindustrie im Reich der Mitte ist in den letzten Jahren mit Hochgeschwindigkeit gewachsen. Die internationale Finanzkrise von 2008 hat die chinesische Weinindustrie nicht wesentlich in Mitleidenschaft gezogen. 2008 betrug die chinesische Weinproduktion insgesamt 698 Mio. Liter, ein Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahr. 2009 belief sich die Weinproduktion auf 960 Mio. Liter, was einem Anstieg von 37,5 % im Jahresvergleich entspricht.

Die Konzentration in der chinesischen Weinindustrie ist viel stärker als in der Bier- oder Spirituosenbranche. Der Umsatz der Weinkonzerne ZhangYu, Great Wall und Dynasty macht mehr als 40 % des chinesischen Weinmarkts aus. In China gibt es gegenwärtig über 60.000 Hektar Weinanbaufläche.

Wein gehört zu den schnelldrehenden Konsumgütern. Beim Wettbewerb auf dem chinesischen Weinmarkt geht es nicht so sehr um Funktion, Eigenschaften oder Technik des Produkts, sondern eher um Marktkapazitäten und Vertriebskanäle. Gerade die Vertriebswege sind zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. In China gibt es für Weinkonsum hauptsächlich zwei Kategorien: zum einen Restaurants und Hotels, zum anderen den Einzelhandel wie Geschäfte und Supermärkte. Laut Statistik verbuchen Restaurants und Hotels einen Anteil von über 50 % des chinesischen Weinmarkts für sich, während auf den Einzelhandel weniger als 50 % entfallen. Innerhalb des Einzelhandels machen Supermärkte und Warenhäuser über 50 % aus, der Rest verteilt sich auf Convenience-Shops (wie Tankstellen oder Kioske), Weinläden, unabhängige Lebensmittelgeschäfte usw.

Weinflaschen-Etikettierung: Der chinesische Weinmarkt wird vor allem von inländischen Weinen des mittleren und unteren Segments beherrscht. Das wichtigste Gestaltungsverfahren sind Nassleimetiketten, jedoch in hochwertiger Ausführung mit Heissfolie und Prägung. Selbstklebeetiketten dominieren im Weissweinbereich, nur sehr wenige Rotweine werden damit versehen. China steht erst ganz am Anfang, und es ist davon auszugehen, dass Selbstklebeetiketten dort sehr bald Fuss fassen werden. Das vorherrschende Druckverfahren für Selbstklebeetiketten ist Flexo.

Fazit

Die Weinproduktion der neuen Welt wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Die alte Welt hat begonnen, mit Weinherstellern in einigen Ländern der neuen Welt zusammenzuarbeiten, um eine schnellere Verbesserung der dortigen Qualität zu erzielen. Zugleich bietet sich der alten Welt damit auch Gelegenheit, ihr Geschäft auszubauen.

Gallus ist auf dem Weinmarkt der alten Welt und in einigen Ländern der neuen Welt wie Australien mit branchengerechten Lösungen bereits gut etabliert. Länder wie Argentinien, Chile oder Südafrika bauen aktuell das Volumen ihrer Premiumweine aus und verkaufen immer mehr Wein, der in Flaschen abgefüllt ist. In diesen Ländern ergibt sich eine verstärkte Nachfrage nach Selbstklebeetiketten in Offsetdruckqualität, da die Hersteller im Premiumsegment mit der alten Welt konkurrieren müssen.

Zwei Länder der neuen Welt werden in Zukunft besonders an Bedeutung im weltweiten Weinmarkt gewinnen, nämlich Brasilien und China. In diesen Ländern steigt der Weinverbrauch, und gleichzeitig wird durch Ausbau der Weinanbauflächen auch das Produktionsvolumen vergrössert.

Die Gestaltung von Weinflaschen unterliegt Einflüssen durch den weltweiten demografischen Wandel, die zunehmende Urbanisierung und das sich ändernde Weinkonsumverhalten. Jüngere Verbraucher bevorzugen eine glänzendere Flaschengestaltung, die den Eindruck eines alkoholischen Premiumgetränks vermittelt. Immer öfter treten daher satinierte und hochglänzende Papier- und Foliensubstrate an die Stelle der herkömmlichen Weinetikettensubstrate, die eine gewisse strukturierte, raue Oberfläche und ein höheres Volumen haben, um eine optimale Prägung zu ermöglichen. Die herkömmlichen Substrate sind am besten für Offsetdruck und wegen der dünnflüssigen Farbe nicht für Flexodruck geeignet.

Derzeit dominieren bei der Weinflaschengestaltung noch Offsetdruck-Etiketten. Aufgrund der neuen Bedruckstoffe und der neuen Trends in der Weinflaschengestaltung stösst aber auch der UV-Flexodruck in diesen Einsatzbereich vor.


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