Ausgabe 22 / Juli 2010

Wir sind Gallus: Marcelo Zandomenico

Anfang dieses Jahres hat Gallus einen bedeutenden Schritt für die Vermarktung seiner Produkte und Dienstleistungen in Brasilien getan. Ein gestandener Profi aus der brasilianischen Schmalbahn-Etikettendruckmaschinen-Industrie wurde in den Kreis der Gallus-Familie aufgenommen und vertritt Gallus nun im Land des Zuckerhuts.

Position: Gallus Country Manager Brasilien

Ausbildung: Computeranalyst

Beruflicher Werdegang: Als Teenager habe ich mit Computern gearbeitet, bevor ich mit 25 Jahren in den Grafikmarkt gewechselt und Bogendruckmaschinen von Heidelberg verkauft habe. 2003 habe ich mich auf den Vertrieb schmalbahniger Druckmaschinen verlegt, genauer gesagt HP-Indigo- und Drent-Maschinen. 2005 bin ich zu Heidelberg zurückgekehrt, dieses Mal jedoch in den Verkauf von Gallus-Druckmaschinen und als direkter Gallus-Vertreter.

Hobbys: Volleyball

Familie: Verheiratet, zwei Töchter, 8 und 12 Jahre

Sie haben vor ein paar Monaten den Gallus-Vertrieb für Brasilien übernommen. Wie würden Sie die Zeit während Ihrer Eingewöhnung in die Gallus-Familie beschreiben?

Als ich angefangen habe, bei Gallus zu arbeiten, habe ich gespürt, dass dies mehr als nur ein Job ist – es ist die Chance, Teil von etwas Grösserem zu sein. Die Mitarbeiter von Gallus sind sehr respektvoll und versuchen immer, meinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie sind ausgesprochen hilfsbereit und gehen alles, was sie tun, mit grosser Begeisterung an.
Was den Markterfolg anbetrifft, so prognostiziere ich den Gallus-Druckmaschinen eine grossartige Zukunft, im Einklang mit der Marktentwicklung. Die Maschinen erfreuen sich derzeit einer ständig wachsenden Beliebtheit. Es ist das perfekte Geschäft, um mit persönlichem Engagement eine erfolgreiche Karriere aufzubauen.

Könnten Sie beschreiben, wie ein normaler Tag als nationaler Vertriebsleiter von Gallus aussieht?

Das ist eine sehr interessante Frage, denn die Tätigkeit ist äusserst vielseitig. Es kann sein, dass ich an einem Tag einen Kunden besuche und am nächsten ins Flugzeug steige, um anderswo ein Geschäft abzuschliessen. Manchmal führe ich einen ganzen Tag lang Telefonate, und am nächsten Tag halte ich einen Vortrag auf einer viel beachteten Veranstaltung. Die Arbeit macht sehr viel Spass, denn wenn man eine Druckmaschine installiert, dann ist es so, als ob man einen neuen Freund gewinnt – so zufrieden ist der Kunde mit den Ergebnissen.

Letzten Endes findet man also durch seine Kunden viele neue Freunde.

Wie erfüllen Sie die harten Qualitätsansprüche der Kunden und von Gallus in Ihrer alltäglichen Arbeit?

Das ist ganz einfach, weil wir mit modernsten Druckmaschinen arbeiten. Egal, wie hoch die Qualitätsansprüche eines Kunden auch sein mögen, er wird auf lange Sicht begeistert sein, wenn er eine hervorragende Maschine bekommt. Ich versuche daher immer, mich auf die Erwartungen und Anforderungen des Kunden zu konzentrieren statt auf den Preis.

Was ist die grösste Herausforderung, vor der Sie in Brasilien stehen?

Die grösste Herausforderung für mich in Brasilien hat mit unserer Kultur zu tun. Da unser Land traditionell so arm ist, haben die Menschen hier leider gelernt, nur auf den Preis zu achten. Das ist ein wesentliches Problem und eines, dessen Lösung lange Zeit brauchen wird. Ein anderes grosses Problem in Brasilien ist die Korruption. Und beides ist in einer Ursache-Wirkung-Beziehung miteinander verknüpft.

Wie sieht Ihre Vision für den brasilianischen Markt aus?

Nach so vielen Jahren der Durststrecke bin ich zuversichtlich, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind und die Zukunft glänzend aussieht. Wir haben eine stabile Wirtschaft, eine relativ starke Währung, und der Markt floriert – all diese Faktoren haben unserem Markt Wachstum beschert. Kurz gesagt, die Zukunft sieht vielversprechend aus, aber wir sind noch ein ganzes Stück vom Ziel entfernt.

Wie schalten Sie ab? Erzählen Sie uns etwas über sich selbst.

Ich spiele leidenschaftlich gern Volleyball. Ich habe eine Gruppe von Freunden, die früher professionell gespielt haben, und wir nehmen an vielen Turnieren teil. Ich gehe auch gern mit Freunden in nette Bars, auf einen Drink und zum Musikhören. Ausserdem liebe ich Barbecues – das hat für uns hier in Brasilien Tradition.


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