Ausgabe 20 / August 2009

Gallus EM 340 S für die Benson Group (GB)

Mit dem Erhalt ihrer ersten Inline-Etikettendruckmaschine im Dezember 2008 hat sich die britische Benson Group in den Kreis der Gallus-Familie gesellt. Die Gallus EM 340 S, die bei dem in Crewe ansässigen Benson-Unternehmen Medica Packaging in voller Pracht in einem eigens errichteten Neubau steht, wird vorrangig für die Produktion pharmazeutischer Etiketten eingesetzt und soll so das bereits etablierte Faltschachtel- und Beipackzettelgeschäft der Druckerei unterstützen.

Benson Medica kauft System zur Ankurbelung des Pharmaetikettengeschäfts

Die Benson Group hat an ihrem Medica-Packaging-Standort im mittelenglischen Crewe eine Etikettendruckmaschine der Baureihe Gallus EM 340 S installiert. Dieser Schritt werde dem Standort viel mehr Chancen zur Differenzierung in diesem Segment eröffnen, so Mark Kerridge, Geschäftsführer der Benson Group. Die Installation der 7-Farben-Druckmaschine ermöglicht es Medica Packaging, Pharmakunden künftig alle drei Bestandteile der Aussenverpackung – Faltschachteln, Beipackzettel und Etiketten – an einem einzigen Standort anzubieten.

In einer Stellungnahme nannte Herr Kerridge als Hauptvorteil:
„Die Möglichkeit, kleine Bestellungen für alle drei Produkte aufgeben zu können, hilft bei der Gewährleistung einheitlicher Qualität und erleichtert zudem dem Auditprozess, da die Kunden alles an einem Ort erledigen können.“

Etikettenproduktion für die Pharmaindustrie

Die 7-Farben-Flexodruckmaschine vom Typ Gallus EM 340 S ist in der Lage, eine Vielzahl verschiedener Etikettenproduktionsformate zu verarbeiten, und bietet derzeit unter anderem:

• Rückseitendruck
• Druck auf Leim
• Kantenschnitt
• Stanzen
• Bedruckung trägermaterialloser Folien und einer breiten Palette von Bedruckstoffen

Charlie McGrath, Etikettenmanager und Projektleiter bei Medica Packaging, benötigte eine Maschine, die mehr als nur eine Selbstklebeetikettendruckmaschine war. Er hat der Gallus den Vorzug vor der Konkurrenz gegeben, weil sie durch ihre Leistung überzeugte:
„Wir brauchten eine Druckmaschine, die nicht nur Selbstklebeetiketten, sondern auch andere Applikationen effizient produzieren kann. Das hochmoderne Bahntransportkonzept mit Servoantriebstechnik gewährleistet optimale Flexibilität bei der Benutzung mehrerer Bedruckstoffe, operative Effizienz und die herausragende Druckqualität, die unsere traditionell offsetorientierten Kunden erwarten.“
Ausserdem, so Herr McGrath weiter, lasse ihn die professionelle Unterstützung, die er während der gesamten Testphase erfahren habe, sowie die Stabilität der Gallus Group, die Zugang zu einer Fülle globalen Know-hows und Supports gewährleiste, nachts ruhig in dem Wissen schlafen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Qualitätssicherung

Man kann wohl zu Recht sagen, dass es bei der Produktion von Pharmaetiketten viele spezielle Anforderungen und Schwierigkeiten gibt, die in anderen Segmenten normalerweise nicht gegeben sind. Qualitätssicherung ist hier ganz entscheidend, und diese neue Unternehmung der Benson Group macht da keine Ausnahme. Unter Federführung von Medica Packaging konnte Gallus die spezifischen Anforderungen in diesem kritischen Bereich unterstützen. So hat Medica Packaging ein Druckmaschinenvergleichssystem installiert, das ein vom Kunden genehmigtes PDF mit dem allerersten Druck abgleicht – eine Funktion, die nach Wissen der Druckerei auf dem britischen Pharmaetikettenmarkt erstmalig ist. Ein Kamerasystem an der Druckmaschine ermöglicht dem Bediener danach während des Produktionslaufs die optische Echtzeit-Kontrolle jedes Etiketts.

Eine Maschine für die Zukunft

Medica Packaging hat zwar eine klar umrissene Vorstellung davon, in welche Richtung sich das Unternehmen bewegt, aber es ist trotzdem kein Fehler, für die Herausforderungen eines sich ständig ändernden Marktes gewappnet zu sein. Das Etikettendruckverfahren trägt mit seinen Kammerrakeln und den innovativen Farben, die sowohl lebensmitteltechnischen als auch pharmazeutischen Ansprüchen genügen, den heute bestehenden Bedürfnissen Rechnung. Bei der Spezifikation seiner Konfiguration hat Herr McGrath jedoch darauf geachtet, dass er auch für künftige Anforderungen gerüstet ist:
„Dank der Flexibilität der Gallus-Druckmaschine sind wir bestens auf die Zukunft vorbereitet und können nach Bedarf noch andere Druckverfahren, wie zum Beispiel Siebdruck, Heissfolienprägedruck oder Peel & Read, ergänzen.“

Wir wünschen der Benson Group alles erdenklich Gute für die Zukunft und freuen uns darauf, einen Bruder oder eine Schwester für diese wunderbare Maschine zu installieren.

Rob Wray

Produkt Manager


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