Ausgabe 43 / September 2015

We are Gallus – Jonny Dörig

Nach seiner Lehre als Elektromonteur absolvierte Jonny Dörig ein berufsbegleitendes Studium zum Elektroingenieur und sammelte gleichzeitig fundierte Berufserfahrung in verschiedenen Positionen, unter anderem als Entwickler für Maschinensteuerungen und als Abteilungsleiter,  bei zwei anerkannten Schweizer Firmen. Ein Nachdiplomstudium in Wirtschaft an der Fachhochschule St.Gallen ergänzte seinen Ausbildungsweg. Seit dem 1. Mai 2015 ist er für die Gallus  als Produktmanager Digital tätig.

Name:

Jonny Dörig

Funktion:

Produktmanager Digital

Ausbildung:

Berufsausbildung Elektromonteur
Dipl. El. Ing. HTL/FH
NDS Wirtschaft an der FHSG

Beruflicher Werdegang:

Nach der Berufsausbildung zum Elektromonteur und einigen Jahren Berufspraxis im Bereich der Gebäudetechnik arbeitete ich während des berufsbegleitenden Ingenieurstudiums als technischer Sachbearbeiter bei der Firma Optimatik in Gais/AR. Ab 2001 erlebte ich spannende 14 Jahre bei der Firma Pantec Engineering AG in Ruggell/FL - zuerst in der Entwicklung von Maschinensteuerungen, später als Key Account Manager und ab 2010 als Leiter der Business Unit Automation.

Hobbies:

Wandern, v.a. im Alpstein vor unserer Haustür in den Ostschweizer Alpen
Sportschiessen
Männerchor

Familie:

Verheiratet mit Nadia

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag in der Funktion als Produktmanager Digital aus?

Die Tage seit Mai dieses Jahres, als ich diese Position übernahm, drehten sich vor allem um meine Ausbildung in der (Digital-)Drucktechnik und den Gallus Prozessen sowie dem Kennenlernen des Etikettenmarktes und der Organisationen Gallus und Heidelberg. Ich durfte in dieser kurzen Zeit vielen interessanten Menschen begegnen und mit ihnen eine gute Zusammenarbeit beginnen. Beinahe täglich darf ich zudem die Fortschritte in der Weiterentwicklung unserer Digitaldruckmaschine Gallus DCS 340 sowie auch deren ersten Feldtest miterleben und mitgestalten.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Ich sehe es als Teil meiner Verantwortung, Unregelmässigkeiten in Prozessen und Produkten zu erkennen oder diesbezügliche Informationen entgegenzunehmen und diese „Unstimmigkeiten“ gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen zur Zufriedenheit unserer Kunden und Partner auszuräumen. „Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beiträgt, ist selbst ein Teil des Problems“, ist ein Zitat, das mich in diesem Zusammenhang seit Jahren begleitet.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Ich bin nicht auf Kommando kreativ und arbeite viel für den Papierkorb, bis sich  schliesslich für ein vorgegebenes Thema gangbare Wege ergeben. Nach meiner Erfahrung entstehen die innovativsten Lösungen zu komplexen Fragestellungen im Gespräch in der Kleingruppe zwischen Menschen mit möglichst unterschiedlichem Background. Meine persönlich kreativste Phase ist jeweils meine Wanderung zum Feierabend. Ich unternehme diese meist alleine und stelle jeweils plötzlich fest, dass nicht nur eine Lösung da ist, sondern ich auch – ohne zu wissen wie -  bereits mein Marschziel erreicht habe…

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung ist es, im Umfeld eines sich beschleunigt wandelnden Marktes frühzeitig und auf Basis der Kundenbedürfnisse die richtigen Entscheidungen zu fällen. „Entscheidung“ beinhaltet das Wort „scheiden“, also auch „abgrenzen, sich verzweigen“: Durch bewusstes Einschlagen eines Weges gelingt es uns, mit limitierten Ressourcen tragfähige Produkte und somit Erfolgspotentiale für unsere Kunden zu lancieren sowie exzellente Serviceunterstützung zu bieten.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Ich starte den Arbeitstag in der Regel früh und unternehme daher nach Feierabend oft eine 1 ½ stündige Wanderung – die Routenwahl erfolgt meist der Witterung (oder der Schneehöhe) angepasst. Auch unsere Wochenenden sind oft durch Wanderungen geprägt. Meine Frau und ich zelebrieren zudem gerne ein gutes Nachtessen mit schöner Weinbegleitung. Nadia ist ausgebildete Köchin. So kann dies bei uns zu Hause, aber auch in einem guten Restaurant stattfinden. Teil meiner Lebensqualität ist für mich auch der Besuch der Gasthäuser in unserem Wohnort Brülisau/Schweiz und der damit einhergehende Austausch der lokalen News und Gegebenheiten.


zurück
Share |