Ausgabe 42 / Juni 2015

We are Gallus – Werner Krummenacher

Vor seiner Anstellung bei  Gallus arbeitete der diplomierte Marketing- und Verkaufsleiter Werner Krummenacher während und nach seinem Studium in der Gastronomie, sowie im Projekt- und Eventmanagement und konnte so bereits viele Erfahrungen sammeln, welche ihm für seine spätere Laufbahn bei Gallus zu Nutzen kommen sollten. Im Jahr 2011 erfüllte Werner Krummenacher sich seinen lang erträumten Wunsch und startete im internationalen Unternehmen Gallus durch. Drei Jahre später übernahm er die Betreuung der Gallus-Kunden in Südostasien. Eine Aufgabe, die es ihm erlaubt, jeden Tag Neues zu erlernen.

Name:

Werner Krummenacher

Funktion:

Regional Sales Manager GSEA (TH/MM/PK)

Ausbildung:

• Matura Typus E
• Dipl. Marketing- und Verkaufsleiter NDS HF

Beruflicher Werdegang:

Bevor ich im September 2011 zu Gallus gekommen bin, habe ich einige Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Anfangs wirkte ich als Barkeeper, um mein Studium zu finanzieren, später konnte ich die Geschäftsführung verschiedener Gastronomiebetriebe übernehmen. Danach habe ich in die Planung und Ausführung von Anlässen als Projekt- und Eventmanager gewechselt.

Als ich beschloss, mich beruflich neu auszurichten, hat mir die Gallus Siebdruckabteilung die Möglichkeit gegeben, meinen Traum zu verwirklichen, für ein international tätiges Unternehmen zu arbeiten. Im Gallus Screeny-Team habe ich unter Heinz Brocker über drei Jahre als Produktmanager die Regionen Süd- und Westeuropa, Afrika und Naher Osten betreut, bevor mich Ende 2014 Dario Urbinati in sein Team nach Südostasien geholt hat. Von Bangkok aus betreue ich nun die Länder Thailand, Myanmar und Pakistan im Vertrieb der Gallus Produkte.

Hobbies:

Kite-Surfing, Wandern, Snowboarden, kulinarischer Genuss aller Arten

Familie:

Verlobt mit meiner langjährigen Liebe Monika. Noch keine Kinder.

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag in der Funktion Regional Sales Manager aus?

Seit ich diese Position Anfang 2015 übernommen habe, hat es keinen einzigen durchschnittlichen Arbeitstag gegeben. Neben den allseits bekannten Aufgaben eines Sales Managers, wie z.B. die Kundenpflege und –akquisition oder die Administration und Koordination, ist die Hauptaufgabe und der Kern einer solchen Aufgabe  das Erkennen und Befriedigen von Kundenbedürfnissen im engen Austausch mit unseren Kunden und zusammen mit unseren lokalen Arbeitskollegen.

Als Sales Manager ist man ein wichtiges Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden. Einerseits ist man Auge und Ohr der eigenen Firma und muss die Informationen und Feedbacks aus dem Markt möglichst unmittelbar an die richtigen Stellen im Unternehmen weiterleiten. Umgekehrt ist man auch das Sprachrohr und die Visitenkarte des Unternehmens nach aussen. Hier wiederum ist es wichtig, diese Rolle wahrzunehmen und die Kunden immer rechtzeitig über neue Entwicklungen zu informieren. Denn nur so können wir ihnen den Vorteil verschaffen, den ihnen unsere Produkte bringen sollen.

Auch wenn Gallus schon lange und erfolgreich Maschinen nach Südostasien verkauft, so haben wir erst seit drei Jahren durch eigene Organisationen angefangen, den Markt direkt und intensiv zu bearbeiten. Diese neue Nähe zu den lokalen Märkten erlaubt es uns, nicht nur die international vernetzten Kunden zu erreichen, sondern auch die ausschliesslich lokal agierenden. Dabei ist es sehr wichtig, genau diesen Kunden zu zeigen, dass Gallus auch im Stande ist, für sie eine geeignete Lösung anzubieten, mit dem nötigen lokalen Service und Support.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Indem ich diese Ansprüche als allererstes bei mir selber ansetze. Nur wenn man selber immer die höchsten Ziele anstrebt, ist es möglich, diesen Ansprüchen gegenüber den Kunden und dem Arbeitgeber gerecht zu werden. Das ist nicht immer einfach und braucht immer wieder neue Motivation. Diese wiederum findet man im Austausch mit zufriedenen Kunden. So schliesst sich der Kreis.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Durch stetige Abwechslung versuche ich, nie stehen zu bleiben. Ausserdem bin ich einer, der den fortwährenden Hunger nach Neuem verspürt.  Man darf keine Angst davor haben, Fragen zu stellen, nie etwas für selbstverständlich erachten, nie meinen, dass man die Antwort auf alle Fragen kennt. Man muss immer bereit sein zu lernen.

Wie bereits erwähnt, ist auch die Nähe zum Kunden wichtig, die hilft, immer wieder auf andere, auf immer neue Ideen und Inputs zu kommen. Es ist dieser fortlaufende Austausch, nicht nur mit den Besitzern und Geschäftsleitern, sondern auch mit den Produktionsleitern, den Druckern und dem Vorstufenpersonal, der nötig ist, um zu erkennen, was gebraucht wird, ob wir als Partner für unsere Kunden auf dem richtigen Weg sind und wohin die zukünftigen Kundenbedürfnisse uns führen.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Für mich persönlich ist die grösste Herausforderung, die neue Aufgabe wahrzunehmen, in einer fremden Kultur und Umgebung, mit einer fremder Sprache, die eine grosse Herausforderung darstellt. Aber ebendiese Herausforderung war einer der Hauptgründe, weshalb ich diese Position übernehmen wollte. Die Zusammenarbeit im Aufbau und das tägliche Erreichen gemeinsamer Ziele trotz dieser Umstände sind das Salz und der Pfeffer eines Alltags, die das Arbeitsleben immer wieder spannend und abwechslungsreich machen.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Ich bin ein Mensch, der gerne in der Natur und am Wasser ist. In der Umgebung von St.Gallen/Schweiz haben wir das Glück, beides in unmittelbarer Nähe zu haben. Mit dem Alpsteingebirge haben wir eines der besterschlossensten Wander- und Bergsteiggebiete für alle Niveaus. Das Wasser konnte ich hier geniessen in Form von zahlreichen Bergseen, Bächen und natürlich des wunderschönen Bodensees.

Nun lebe ich in Thailand. Was man in der Schweiz nur die Hälfte des Jahres geniessen kann, davon kann man hier das ganze Jahr hindurch bei warmen bis heissen Temperaturen profitieren. Die abwechslungsreiche Naturvielfalt dieses Landes ist so immens und faszinierend, dass man gar nicht weiss, wo die Entdeckung anfangen soll. Egal, wo auf der Welt ich mich gerade befinde, die Schönheit der Natur ist für mich immer wieder Ruhepol und Aufladestation zugleich.

Und am Wochenende lasse ich gerne meiner Genussseite freien Lauf. Ob bei einem leckeren Essen, bei einem köstlichen Glas Wein oder einem Single Malt mit passender Zigarre- ich nehme mir immer gerne die Zeit, mit Freunden und mit meiner Liebsten diese Seite des Lebens nicht zu kurz kommen zu lassen.


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