Ausgabe 41 / März 2015

We are Gallus – Thomas Schweizer

Thomas Schweizer, der seit mehr als zehn Jahren bei der Gallus Gruppe tätig ist, kann auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Der gelernte Konstrukteur ist neben seiner Tätigkeit bei der Gallus Ferd. Rüesch AG als festes Besatzungsmitglied im Armeehubschrauber „Super Puma“ unterwegs. Der engagierte Konstrukteur wuchs mit den Aufgaben und Verantwortungen und konnte sich schliesslich durch harte Arbeit die Leitung des Bereichs Entwicklung und Versuch  erarbeiten.

Name:

Thomas Schweizer

Funktion:

Leiter Entwicklung und Versuch Geschäftsbereich Etikette

Ausbildung:

- Ausbildung als Konstrukteur
- Abendstudium in der Fachrichtung Maschinenbau

Beruflicher Werdegang:

Ich begann vor gut 10 Jahren meine Ausbildung bei der Gallus Ferd. Rüesch AG als wissensbegieriger Konstrukteur. Bereits in dieser ersten Etappe meiner Ausbildung beteiligte ich mich an unternehmensübergreifenden Projekten, in welchen ich zum Beispiel an der Entwicklung eines hochentwickelten Robotik- Arachnids mitwirken konnte. Nach meinem Abschluss bekam ich die Möglichkeit Teilprojektleitungsaufgaben in der Entwicklung zu übernehmen.

Nach einigen kleineren und auch grösseren Projekten kam für mich die Zeit, meiner Wehrpflicht in der schweizerischen Armee nachzukommen. Ich wurde in der Luftwaffe als Nachrichtensoldat ausgebildet und gehöre mittlerweile im Armeehubschrauber „Super Puma“ zur Besatzung. Aus dieser Zeit konnte ich viel im Umgang mit den unterschiedlichsten Charakteren mitnehmen.

Wieder zurück in der gewohnten Umgebung übernahm ich die Funktion als Leiter des Plattformmanagements im Bereich der Forschung und Entwicklung. Diese sehr anspruchsvolle und spannende Position beherbergte die Verantwortung und Koordinierung systemübergreifender Neu- und Weiterentwicklungen.

In diesen Aufgaben gewachsen und mit Ausdauer erarbeitet wurde mir anschliessend die Aufgabe der Leitung der Entwicklung und des Versuchs am Standort St. Gallen anvertraut. Aktuell im Fokus steht die zukunftsweisende Entwicklung der digitalen Antwort von Gallus im Etikettendruckmarkt.

Hobbies:

Fussball, Skifahren, Wandern, Reisen

Familie:

Ledig, in einer glücklichen Beziehung.

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag in der Funktion „Leiter Entwicklung und Versuch“ aus?

Die Aufgabenbereiche sind sehr breit gestreut und eben so unterschiedlich. Ich versuche möglichst eng mit meinem Team die Visionen des Unternehmens umzusetzen. In der aktuellen Situation sind diese stark durch die wachsende Inkjet- Technologie geprägt. Aber auch kleinere Hürden im Bereich der Technik sind in meinem Alltag gegenwärtig. Ich versuche als Wissensbasis für technische Problemstellungen meiner Kollegen und auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen zu dienen.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Die Qualität eines Produktes beginnt für mich bei den kleinsten Finessen und findet ihren Horizont frühestens beim Blick über den eigenen Tellerrand. Fehler zu machen ist und bleibt menschlich. Qualität bedeutet, das erlernte Wissen aus den eigenen Fehlern zukünftig in die Produkte einfliessen zu lassen.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Ein Wichtiger Bestandteil für Kreativität ist für mich offen für Neues zu sein. Menschen aus verschiedenen Branchen zuzuhören, die Informationen wie ein Schwamm aufzunehmen und die richtigen Ideen innovativ zu verknüpfen. Innovation muss auch nicht immer neu sein, branchenfremde Technologien können am richtigen Ort eingesetzt genauso eine Form von Innovation darstellen. Die Gratwanderung zwischen anders zu denken (der berühmte Paradigmenwechsel) und das Rad nicht neu zu erfinden, ist für mich die Kunst der Kreativität. Ich habe viele Lösungen, aber die Problemstellungen dazu fehlen mir oft noch.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Eine grosse Herausforderung wird der immer rasantere Lebens- und Entwicklungszyklus der modernen Technologien. Diesem Trend nicht nur zu folgen, sondern in der Lage zu sein mitzugestalten (nicht reagieren, sondern agieren) wird ein essentieller Baustein der Zukunft sein. Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Lösung bereit zu halten ist oft einfacher gesagt als getan.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person?

Ich bin ein Vollbluttechniker. Das heisst es fällt mir sehr schwer auszuschalten, da ich an der Technik auch im Privaten meine Freude habe. Ich sehe Problemstellungen als Herausforderungen, an denen ich auch  persönlich wachsen kann.

Nichts desto trotz geht für mich nichts über ein gutes Stück Fleisch in  der richtigen Gesellschaft und einer guten Zigarre am Wochenende.


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