Ausgabe 37 / März 2014

We are Gallus – David Baumann

David Baumann kann auf einen bald zwanzigjährigen Arbeitseinsatz bei Gallus zurückblicken. Nach Abschluss seiner beiden Lehren als Mechaniker und Elektriker und seiner Ausbildung zum Elektrotechniker, startete David Baumann seine Karriere bei Gallus 1995 als Servicetechniker. Danach sammelte er Erfahrungen in der Prüfplanung, im Motion Controlling, in der Software-Entwicklung und in der konzeptionellen Planung verschiedener Gallus Maschinen. Heute ist David Baumann als Senior Produktmanager für das Produktportfolio der Gallus TCS 250, der Gallus RCS und der Gallus ECS 340 verantwortlich.

 

Name:

David Baumann

Funktion:

Senior Produktmanager

Ausbildung:

- 1. Lehre als Mechaniker, 2. Lehre als Elektriker
- Elektrotechniker TS mit Fachrichtung Mikroprozessortechnik
- EMBA FH mit Fachrichtung Entrepreneurship

Beruflicher Werdegang:

Angefangen habe ich im Jahre 1995 als Servicetechniker bei Gallus. Nach 3 Jahren wechselte ich in die Montagelinie Gallus DO 330 (erste Gallus Digitalmaschine) und von dort aus 1999 in die Montageplanung / Prüfplanung. Nach weiteren zwei Jahren wechselte ich in die Software-Entwicklung, wo ich für das Motion Controlling auf der Gallus RCS 330 und die konzeptionelle Planung der Ausbaustufen Offset und 430mm Bahnbreite mitverantwortlich war.

Seit 2006 bin ich als Produktmanager für das Produktportfolio der Gallus TCS 250, Gallus RCS und Gallus ECS 340 verantwortlich.

Hobbies:

Ausdauersport: Laufen, Mountainbiking, Schwimmen

Familie:

Ich lebe in einer festen Partnerschaft und zusammen haben wir einen dreieinhalbjährigen Sohn namens Lenny.

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag als Senior Produktmanager aus?

Das Produktmanagement kann man sich als eine Art Scharnierfunktion zwischen Markt und Technik vorstellen. Dementsprechend breit ist das Aufgabengebiet: einerseits geht es darum, neue Trends im Etikettendruck zu erkennen und für Gallus nutzbar zu machen, andererseits müssen die Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen von Gallus so aufbereitet werden, dass sie am Markt angeboten werden können.

Als Produktmanager stehe ich täglich in Kontakt mit unseren Kunden, dem lokalen Gallus Vertrieb, den Lieferanten, Partnern und Verbänden. Intern sind wir in laufende Entwicklungsprojekte, in die Messeplanung, in kundenspezifische Projekte, ins Innovationsmanagement, usw. eingebunden. Das sehr vielseitige Aufgabengebiet verlangt ein hohes Mass an Disziplin und Fokussierung.

Der Tag beginnt für mich typischerweise mit der Bearbeitung der anstehenden operativen Themen und der externen Kommunikation. Tagsüber konzentriere ich mich vorwiegend auf laufende Projekte, sei es vor Ort bei Gallus oder unterwegs bei Kunden weltweit. Abends ist dann wieder Zeit, die aufgelaufene Kommunikation zu beantworten und den nächsten Tag zu strukturieren.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Durch das breit gefächerte Anforderungsprofil und die hohe Anzahl an Anspruchsgruppen ist es für mich umso wichtiger, mich auf das augenblickliche Thema konzentrieren zu können und andere Belange auszublenden. Obwohl eine immer schneller drehende Welt einem manchmal das Gefühl gibt, überall gleichzeitig sein zu müssen, bin ich der festen Überzeugung, dass Qualität und Leistung mit der Konzentration auf das Wesentliche einhergehen. Keine Fussballmannschaft, kein Tennisspieler und kein Marathonläufer erzielen Spitzenergebnisse, wenn sie im entscheidenden Augenblick nicht zu 100% mit den Gedanken im Wettkampf sind.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

In meinem Fall ist es die Neugier, welche mich weiterbringt. Dieses „Was-wäre-wenn“ lässt mich, seit ich mich erinnern mag, nicht aus dem Bann. Der Ausdauersport gibt mir den gedanklichen Raum und Abstand, diese Neugier in Ideen und ab und zu sogar in eine Innovation umzusetzen. Es ist schon erstaunlich, worauf man nach 30 km Dauerlauf kommt.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung für mich ist wohl das Zeitmanagement. Ich kann die Zeit logischerweise nicht kontrollieren, sondern nur versuchen, sie sinnvoll einzuteilen.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Meine Familie spielt eine grosse Rolle, wenn ich einen Ausgleich zur Arbeit suche. Da auch meine Partnerin berufstätig ist, stellt das gemeinsame Nachtessen für uns einen wichtigen Bestandteil unserer Arbeitstage dar. Meistens kochen wir zusammen und reflektieren im Anschluss gemeinsam den Tag. Wenn meine Partnerin und ich dann wieder einmal zu sehr in die Arbeitswelt abgleiten, springt unser Sohn Lenny ein. Mit seinen dreieinhalb Jahren ist er der wohl jüngste Feuerwehrmann in unserer Stadt und protestiert jeweils lautstark, wenn er nicht ins Gespräch involviert wird.

Ebenso hilft mir der Ausdauersport abends oder am Wochenende, meine Gedanken zu ordnen und Distanz zum Arbeitsalltag zu gewinnen. Generell verbringe ich gerne Zeit draussen, sei es mit der ganzen Familie beim Wandern, am See oder mit meiner Partnerin im Training. Am allerliebsten halten wir uns in den Bergen (Alpstein in der Nähe von St. Gallen) auf. Dieses nahegelegene Bergebiet ist relativ gut erschlossen und lädt zu Wanderungen für Gross und Klein ein. Zudem gibt es dort die beste Rösti der Welt und dies in einem der spektakulärsten Berggasthäuser der Schweizer Alpen.


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