Ausgabe 34 / Juni 2013

We are Gallus – Georg Riescher

Nach einem Studium zum Diplomingenieur Maschinenbau an der Fachhochschule Augsburg und dem Grundstudium in Wirtschaftswissenschaften an der Universität derselben Stadt, konnte Georg Riescher vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen im internationalen Maschinenbau sammeln. Seit Anfang Februar 2013 ist er als Leiter Forschung und Entwicklung des Geschäftbereichs Etiketten in der Gallus Gruppe tätig.

Name:

Georg Riescher

Funktion:

Leiter Forschung und Entwicklung des Geschäftsbereichs Etiketten

Ausbildung:

Diplomingenieur (FH) Maschinenbau, Fachhochschule Augsburg
Grundstudium der Wirtschaftswissenschaften, Universität Augsburg

Beruflicher Werdegang:

Konstruktion & Entwicklung im Druckmaschinenbau mit verschiedenen Leitungsaufgaben bei einem europäischen Druckmaschinenhersteller.

Anschliessend Vorsitzender der Geschäftsleitung eines Werkes, parallel dazu Non-Executive Board Director asiatischer Sales and Service Gesellschaften dieses Herstellers.

Danach Leiter des Geschäftsfeldes Zeitungsproduktionssysteme beim selben Hersteller.

Heute Leiter Forschung und Entwicklung des Geschäftsbereiches Etiketten der Gallus Gruppe.

Hobbies:

Zusammen mit meiner Familie verbringe ich einen grossen Teil meiner Freizeit mit der Ausbildung unserer Hunde und der Teilnahme an Hundewettbewerben und -ausstellungen.

Familie:

Ich bin mit Dorethee verheiratet und wir haben eine 12-jährige Tochter, Marlene.

Sie haben Anfang Februar die Leitung Forschung & Entwicklung im Geschäftsbereich Etiketten übernommen. Wie würden Sie die ersten Monate in Ihrer neuen Funktion beschreiben?

Ich war überrascht und erfreut, mit welcher Sorgfalt und Professionalität mein Einstieg bereits vorbereitet war und dann begleitet wurde. Das Einarbeitungsprogramm unterstützte vor allem das Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen, der Prozesse und Strukturen. Die Offenheit und Freundlichkeit, mit denen mir alle begegneten, haben meine Einarbeitungszeit erheblich verkürzt, und diese positive Atmosphäre betrachte ich als typisch für die Gallus Unternehmenskultur.

Von Anfang an konnte ich standortübergreifend bei den wichtigsten Entwicklungsprojekten einsteigen, wobei für mich als F&E – Chef der 2-tägige Innovationsworkshop und die Vorbereitung dazu klare Highlights waren.

Über die ersten Monate kann ich zusammenfassend sagen: meine Aufgabe bei Gallus ist eine spannende Herausforderung, der ich mich mit meinem Team gerne stelle. 

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag als Leiter Forschung & Entwicklung aus?

Ein Arbeitstag bei Gallus kann und darf niemals durchschnittlich sein. Die erste Priorität muss für mein Team und mich immer in der Lösungsorientierung liegen, sei es für aktuelle Kundenanfragen oder für mittel- und langfristige F&E – Projekte, die unseren Kunden getreu des Gallus Credos "Erfolg und Sicherheit für den Etikettendrucker" einen erheblichen Mehrwert für zukünftige Anforderungen bieten soll. Die Entwicklung von Lösungsstrategien für Tagesaktuelles ist ebenso Kernpunkt der Tagesarbeit wie die Beobachtung der Marktanforderungen und Technologien.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Qualität wird von Menschen erzeugt, auf der Grundlage vereinbarter Vorgehensweisen. Diese sind bei uns gut und, in den meisten Fällen, ausreichend beschrieben. Was es aber noch dazu braucht, sind Akribie, ein 360° - Blick und vor allem die Identifikation mit einem Problem, das man bis zur endgültigen Lösung zu seiner Aufgabe macht, also Verbindlichkeit.   

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Grundlage dazu sind Anregungen, Neugier und Aufmerksamkeit. Anregungen finde ich im Austausch mit Kollegen, durch Gespräche ausserhalb des Unternehmens in unserer und anderen Branchen und vor allem durch Kundenbesuche. In den Anforderungen und Wünschen unserer Kunden liegt das Potential für Kreativität und damit Innovation. Dieses zu erkennen und umzusetzen, erfordert Neugier und Aufmerksamkeit. 

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

In einem sich schnell und andauernd verändernden Marktumfeld gilt es, immer wieder neue Anforderungen unserer Kunden, und auch der Kunden unserer Kunden zu erfüllen. Dazu ist es nicht nur wichtig, die richtigen Produkte zu entwickeln, sondern es wird in Zukunft noch essentieller als bisher sein, diese Produkte zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen, bzw. zur Verfügung stellen zu können. Ich stelle mir also ständig die Frage: Machen wir das Richtige richtig und rechtzeitig? Mein persönliches Ziel ist es, meine Kundenkontakte, sei es bei Besuchen oder bei uns im Haus, jetzt nach der Einarbeitungszeit erheblich zu intensivieren. Auch die kommende Labelexpo in Brüssel wird sicherlich eine gute Gelegenheit dazu bieten.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Wenn ich nach Hause komme, empfangen mich Frau, Tochter und vier Deutsche Doggen. Damit ist das Abschaltprogramm sicherlich ausreichend beschrieben.


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