Ausgabe 34 / Juni 2013

Gallus Rotascreen - Support und Service ist das A und O (Teil 2)

Geringe Stillstandzeiten einer Etikettendruckmaschine erhöhen die Produktivität und Effizienz des Druckereibetriebs. In Anbetracht des zunehmenden Wettbewerbs innerhalb der Branche wird deshalb alles daran gesetzt, Stillstandzeiten zu minimieren, und  die Produktionsstrategien werden kontinuierlich verbessert. In einer zweiteiligen Artikelserie sollen deshalb die Support- und Servicelösungen von Gallus Rotascreen für Siebdruck und Siebdruckplatten als Teil des Gesamtsystems „Etikettendruck“ vorgestellt werden. Während im ersten Artikel näher auf die Schulung und die Applikationsberatung eingegangen wurde, liegt der Fokus im vorliegenden zweiten Artikel  auf der detaillierten Präsentation der Optimierungsmöglichkeiten durch Automation und Standardisierung, durch  Computer-to Plate (CtP) Technologie sowie durch Wiederverwendung von Sieben.

Automation und Standardisierung

Warum sind Standardisierung und Automation für eine Etikettendruckerei überhaupt ein Thema? Aufgrund der immer kürzer werdenden Lieferfristen und kurzfristigen Änderungen der Produktionsreihenfolge muss eine Etikettendruckerei heute in der Lage sein, möglichst schnell und automatisiert Siebdruckformen herstellen zu können. Standardisierung und Automation bedeuten weniger Prozessschritte, grössere  Produktionssicherheit und eine höhere Produktivität.

Gallus schult die Mitarbeiter Ihres Unternehmens in Vorstufe und Druck und vermittelt ihnen  den neuesten Stand der technischen Möglichkeiten. In ganz- oder mehrtätigen Schulungen und Beratungen im hauseigenen und voll ausgestatteten Vorstufenbereich bei Gallus Rotascreen erfahren die Anwender von Gallus Screeny alles über die Automatisierungsschritte im Gallus Screeny Prozess:

·        „Computer to Plate“ (CtP) Technologie für Siebdruck mit geeigneten Geräten (z.B.: Lüscher Multi DX oder Esko CDI)

·        Automatic Development Device, automatisiertes Auswaschen und Trocknen von Gallus Screeny Druckplatten

·        Equipment Innovation: Das neue Gallus Rotascreen Schweissgerät mit integrierter Seitenregisteranpassung

·        Equipment Innovation: Das neue Gallus Rotascreen Rakelschleifgerät, für feineren Rakelschliff und schärfere Druckresultate

Individuelle Lösungen für Siebdruck CtP

Computer to Plate (CtP) hat sich aufgrund des technologischen Fortschritts heute breit etabliert, wird jedoch hauptsächlich für die Flexo- und Offset-Druckverfahren eingesetzt, wo CtP einen wesentlichen Beitrag zu Kostenoptimierung und schlanken Prozessen leistet.

Die CtP - Technologie für den Siebdruck ist der nächste logische Entwicklungsschritt und es existieren bereits konkrete Lösungen auf dem Markt:

Damit die Ziele

·         Erhöhung der operativen Effizienz,

·         Zeitreduktion in der Vorstufe,

·         Minimierung von Fehlerquellen durch einen durchgängigen Prozess

·         und dadurch substantielle Reduktion der Gesamtkosten

zur vollen Zufriedenheit erreicht werden können, ist eine detaillierte Betrachtung der heute verfügbaren Technologien unabdingbar. Integration und Gestaltung sind die notwendigen Grundgedanken eines optimalen Workflows. Anzustreben ist eine Integration von Siebdruck in die Arbeitsabläufe der Hauptdruckverfahren sowie die Option, im Bedarfsfall die Geräte als Prepress-Backup verwenden zu können. Bei der Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten der Siebdruck CtP richtet das Gallus Rotascreen Service Team ein besonderes Augenmerk auf die gegenwärtig und zukünftig verwendeten Technologien. Ebenso wird der Tatsache Rechnung getragen, dass jedes Druckereiunternehmen spezifische Bedürfnisse hat und über eigene Prozesse und ein eigenes Know-how sowie eine einzigartige Auftragsstruktur verfügt. Aus all den technologischen Möglichkeiten werden deshalb jeweils unternehmensspezifische, fundierte und nachhaltige Konzepte für den Einsatz von CtP im Siebdruck vorgeschlagen. Dank des heutigen Standes der Technik kann für alle Anforderungen eine wirtschaftliche Lösung gefunden werden.

Wiederverwendung senkt Siebkosten

Ein immer wichtiger werdender Bestandteil der Kostenoptimierung im Bereich Siebdruck ist die Siebhandhabung nach dem Druck. Die Kosten pro Druckform und damit pro Etikette können markant gesenkt werden, wenn die Siebe nach dem Druckvorgang sorgfältig und gründlich gereinigt, gelagert und  beim wiederkehrenden Auftrag wiederverwendet werden. Aufgrund des Wegfallens der Initialkosten und der Zeit für die Herstellung eines neuen Siebes beim Wiederholungsauftrag können beträchtliche Einsparungen erzielt werden. Je öfter Siebdruck eingesetzt wird und je besser dieser Prozess von den Druckern beherrscht wird, desto grösser sind die Potentiale für Einsparungen und für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Unser Gallus Rotascreen Team berät Sie anhand der gängigen Prozesse, empfiehlt die für Sie geeignetste  Wiederverwendungsmethode und zeigt Ihnen, wie Sie anhand des kostengünstigsten Vorgehens markante Einsparungen erzielen können.

Abbildung 2: Prozess der Wiederverwendung von Gallus Screeny

Das Gallus Rotascreen Team freut sich darauf, Sie an der Labelexpo 2013 in Brüssel auf dem Gallus Stand 5B50 in der Halle 5 begrüssen zu dürfen. Fragen zu allen oben angesprochenen Themen und Konzepten können dort direkt mit den Spezialisten besprochen und diskutiert werden.

Gallus unterstützt seine Kunden auch vor und nach der Labelexpo gerne mit Materialempfehlungen, Schulungen, Service und drucktechnischer Hilfe. Kontaktieren Sie uns, gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung.


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