Ausgabe 32 / Dezember 2012

We are Gallus – Michael Poltmann

Nach Abschluss seines Studiums in allgemeinem Maschinenbau an der FH Giessen, arbeitete der Dipl. Ingenieur Michael Poltmann zuerst bei der damaligen Arsoma, wo er als Konstrukteur für die Maschinensysteme der späteren Gallus EM 410 und Gallus EM 280 zuständig war. Auch nach der Übernahme von Arsoma durch Gallus blieb er dem Betrieb treu und ist heute bei Gallus als Produktlinienleiter des Gallus EM S Maschinensystems tätig.

Name:

Michael Poltmann

Funktion:

Produktlinienleiter Gallus EM S

Ausbildung:

Dipl. Ing. (FH Gießen) Allgemeiner Maschinenbau

Beruflicher Werdegang:

1994 Einstieg als Konstrukteur bei der damaligen Arsoma am heutigen Gallus Standort Langgöns/Oberkleen (Projekte: Maschinensysteme Gallus EM 410 und Gallus EM 280)

1999 Teamleitung Konstruktion und kundenspezifische Projekte (Schwerpunkt war das Gallus EM Maschinensystem)

2004 Leiter mechanische Konstruktion

seit 2009 Produktlinienleiter Gallus EM S

Hobbies:

fotografieren, Fahrrad fahren, wandern, Ski fahren, kochen

Familie:

in fester Partnerschaft lebend mit Sabine

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag als Produktlinienleiter aus?

Ich bin im Unternehmen für alle Abteilungen die Ansprechperson für Fragen im Zusammenhang mit dem Produkt. Produktion und Montage erwarten meine Antworten bei Unklarheiten; Abstimmungen mit dem Kundendienst und mit dem Vertrieb müssen durchgeführt werden. Zwischendurch ergeben sich auch immer wieder interessante Gespräche mit Kunden bei Maschinenabnahmen. Dazu kommen noch Absprachen und Diskussionen zu den aktuellen Themen mit den jeweils betroffenen Mitarbeitenden und ich muss Entscheidungen treffen, Vorgehensweisen festlegen, Vorschläge abwägen. Mein durchschnittlicher Arbeitstag ist immer spannend und abwechslungsreich!

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Mein Ziel ist, mich immer weiterzuentwickeln und zu verbessern, und ich gebe meine Erfahrungen auch gerne an die Kollegen weiter, da ich der Meinung bin, dass man gute Erfahrungen immer  wieder nutzen sollte. Des Weiteren  sehe ich, dass wir gerade im Bereich der Qualität bei der Linienmontage und den Maschinenabnahmen in den letzten Monaten erhebliche Fortschritte gemacht haben. Es tauchen aber immer wieder neue Verbesserungsmöglichkeiten auf, die wir als Chance sehen und konsequent nutzen, um uns und unsere Produkte stets weiterzuentwickeln.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Das ist wirklich anspruchsvoll, da das Tagesgeschäft doch einen erheblichen Teil der vorhandenen Zeit in Anspruch nimmt. Meist sind es dann aber die direkten Kundenkontakte und die stets steigenden Anforderungen, die mich als Entwickler in einen Denkprozess versetzen. Diskussionen mit den direkten Kollegen und gute, abteilungsübergreifende Gespräche ergeben andere Sichtweisen auf die vorhandenen Themen und lenken so die Gedanken  oft in eine Richtung, die man anfangs nicht eingeschlagen hätte. Im Team der Produktlinie ist jeder Vorschlag willkommen, solange es um Innovation und Kundennutzen für den Kunden geht, auch wenn ich zugeben muss, dass nicht jede Idee ein Erfolgstreffer wird. Trotzdem muss man auch mal über den Tellerrand hinaus schauen können.

Gute Ideen entstehen ausserdem häufig nach Feierabend bei einer gemütlichen Fahrradtour.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Die Dichte und das Anforderungsprofil der vorhandenen Aufgaben und Wünsche sind sehr hoch. Dies stellt zwar meist einen enormen Ansporn dar, ist aber zugleich oft auch ein Hindernis. Die grösste Herausforderung dabei bleibt, die wichtigen und richtigen Prioritäten zu setzen und trotzdem möglichst effektiv zu handeln.

Zudem wird es künftig weiterhin eine grosse Herausforderung sein, die Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und Lösungen dafür anbieten zu können, dies aber mit einem Anteil an Maschinenfunktionen, die über die verschiedenen Baureihen hinweg im Sinne von technischen Plattformen modulartig gleich lösbar sind und so zu einer Reduzierung der Komplexität für Gallus und für die Kunden führen.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Auf andere Gedanken komme ich am besten am Wochenende, bei der Gartenarbeit oder bei Spaziergängen mit unserem Hund.

Abends entspanne ich am besten bei einem leckeren Essen und einem Glas Wein.


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