Ausgabe 30 / Juni 2012

Die neu entwickelte Gallus EM 430 S

Bei der Neuentwicklung der Gallus EM 430 S wurde neben zahlreichen mechanischen Neuerungen auch eine neue Steuerungsplattform eingeführt. Wie die Gallus ECS 340 basiert auch die Gallus EM 430 S auf derselben Plattform und die dadurch entstehenden Synergien zwischen den beiden Maschinensystemen werden nun durch Gallus konsequent genutzt.

Die Änderungen an der neuen Gallus EM 430 S beinhalten hauptsächlich den Einsatz modernster Technologien, aber auch die Vereinheitlichung einzelner Baugruppen und die Vereinfachung der Bedienung sowie plattformübergreifende Einsatzmöglichkeiten von Druckzubehör. So können heute zum Beispiel die Druckzylinder-Sleeves der Gallus RCS 430 auch auf der Gallus EM 430 S eingesetzt werden. Zur Trocknung von UV-Farben steht zudem die allerneuste Generation von wassergekühlten UV-Trocknern im Einsatz, deren geringer Luftverbrauch keine ungewollten Luftverwirbelungen im Drucksaal verursacht.

Zentraler, wassergekühlter Steuerschrank

Die wohl tiefgreifendste Änderung ist aber der Einsatz eines neuen Steuerungssystems, welches erstmals mit Einführung der Gallus ECS 340 zur Anwendung kam. Neu besitzt die Gallus EM 430 S einen zentralen, wassergekühlten Steuerschrank, welcher mit allen intelligenten Steuerungskomponenten bestückt ist. An den einzelnen Druckstationen befinden sich „nur“ noch kleine, dezentrale Steuerschränke mit den dort jeweils benötigten Komponenten.

Zentraler Steuerschrank der Gallus EM 430 S

Moderne Steuerungssysteme haben in den vergangenen Jahren grosse, technologische Fortschritte gemacht. So besitzt die neue Steuerungsplattform der Gallus EM 430 S eine zwanzig Mal höhere Leistungskapazität als die bisherige Steuerung und diese wird mit der neuen Maschine konsequent genutzt.

Die Entwicklung der neuen Steuerung konzentrierte sich einerseits auf die Minimierung von Rüstzeiten und Makulatur, andrerseits aber auch auf eine intuitive Maschinenbedienung, wofür u.a. die konzeptionellen Vorlagen der Gallus ECS 340 angewendet wurden. Mit den erreichbaren Werten für Rüstzeit und Makulatur, insbesondere bei Wiederholaufträgen, werden für die Maschinenklasse der Gallus EM 430 S neue Massstäbe in der Etikettendruckindustrie gesetzt.

Plattformgedanke auch bei der Bedienoberfläche

Mit der gemeinsamen Steuerungsplattform werden identische Prozesse auf unterschiedlichen Maschinen software-technisch identisch gelöst. Durch unterschiedliche Integrations- und Automatisierungstiefen bleiben die wesentlichen Merkmale der einzelnen Maschinenlinien aber weiterhin bestehen. Nur der Kern einer Funktion umfasst immer dieselben Bausteine. Das bringt dem Maschinenbetreiber die Gewissheit, dass das Know-how und die Erfahrungen von anderen Gallus Maschinensystemen jederzeit in jedes Gallus Maschinensystem mit einfliessen werden.

Dieser Plattformgedanke ist nicht nur beim eingesetzten Steuerungssystem erkennbar. Auch das Look & Feel des HMI – der Schnittstelle zwischen dem Bediener und der Maschine – hat eine deutlich sichtbare Veränderung erfahren. Die Bedienungen der beiden Maschinensysteme Gallus EM 430 S und Gallus ECS 340 unterscheiden sich lediglich noch in maschinenspezifischen Punkten.

In einem Betrieb mit mehreren unterschiedlichen Gallus Maschinen sind dadurch keine speziellen Basisschulungen für die Bedienung eines neuen Gallus Maschinensystems mehr notwendig.

Bedienoberfläche der Gallus EM 430 S

Gerüstet für die Zukunft

Der Betreiber einer neuen Gallus EM 430 S ist für alle zukünftigen Aufträge und Bedürfnisse bestens gerüstet, egal, wie diese auch aussehen werden. Aufgrund der modularen Bauweise sind Nachrüstungen mit neuen, zusätzlichen Einheiten jederzeit möglich. Der Entscheid für eine neue Gallus EM 430 S mit ihrer beinahe uneingeschränkten Einsatzmöglichkeit ist sicherlich eine sich lohnende Investition für die Zukunft!


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