Ausgabe 29 / März 2012

We are Gallus – Roland Greutmann

Nach seiner vierjährigen Lehre zum Mechaniker ist Roland Greutmann seinem Lehrbetrieb, der Gallus Ferd. Rüesch AG, treu geblieben und durfte fundierte Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen, u.a. auch bei der Gallus Vertretung in London, sammeln. Danach führte ihn sein Weg zum Gallus Siebdruckgeschäft, wo er seit 20 Jahren für den Rotascreen Service zuständig ist.

Name:

Roland Greutmann

Funktion:

Leiter Gallus Rotascreen Service

Ausbildung:

Mechaniker / Betriebsfachmann EF

Beruflicher Werdegang:

1984-1988 habe ich meine Lehre bei der Gallus Ferd. Rüesch AG als Mechaniker absolviert. Ich kann mich noch gut an die ersten drei Monate erinnern, in denen wir nur an Übungsstücken gefeilt und gebohrt haben, bis uns die Hände schmerzten.

Nach Beendigung dieser exzellenten vierjährigen Ausbildung wurde ich vom Lehrbetrieb fest angestellt und war - nach einigen Monaten in der Teilefertigung - bis 1990 in der Baugruppenmontage tätig. Die Gallus R 160, Gallus R 200 und Gallus R 250 waren damals der grosse Renner im Maschinengeschäft.

1990 ging ich für Gallus nach London (Tottenham), wo ich für die damalige Gallus Vertretung Edlon Machinery Gallus Maschinen installierte und reparierte. Nach einem Jahr war auch diese interessante Zeit vorbei.

1992 landete ich mehr zufällig in der Abteilung Gallus Screeny Drucktechnik, obschon ich damals noch nicht viel über den Siebdruck wusste. Die Gallus Maschinen sind so vielfältig, dass ich bei all den Druckverfahren und Bearbeitungsmöglichkeiten jeden Tag wieder etwas Neues lernte und lerne. So bin ich nun seit 20 Jahren für den Service Gallus Rotascreen zuständig und habe im Laufe der Zeit zwei Mitarbeiter zur Unterstützung in unserem stetig wachsenden Geschäft bekommen.

Hobbies:

Hauptsächlich widme ich mich meiner Familie. Daneben spiele ich im Sommer Badminton und etwas Fussball, im Winter fahre ich Ski.

Familie:

Meine 5-jährige Tochter und mein 7-jähriger Sohn halten mich ständig auf Trab. Mein Sohn stellt sicher, dass immer etwas im Haus defekt ist und so dem Vater die Arbeit auch zu Hause nie ausgeht. Meine Frau kümmert sich naturgemäss etwas mehr um unsere Tochter, der wir den Spitznamen „Drama Queen“ gegeben haben, weil sie beim kleinsten Wehwehchen zu weinen beginnt.

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag als Leiter Gallus Rotascreen Service aus?

Bei mir ist jeder Tag anders. Kommunikation mit Kunden, meist Applikationsberatung und Troubleshooting, aber auch Qualitätssicherung, Auftragsbearbeitung oder Druckversuche an unseren Gallus Maschinen gehören zu meinen Aufgaben. Da wir bei Gallus Rotascreen in der Zentrale ein relativ kleines Team sind, haben wir vielfältige Aufgaben. Deshalb arbeitet man manchmal auch da mit, wo gerade Not am Mann ist.
Rund zwei Monate pro Jahr bin ich unterwegs bei den Kunden, sei es um Applikationsfragen zu klären, Probleme zu lösen oder für Siebdruckschulungen.

Wie setzen Sie die hohen Qualitätsansprüche der Kunden, aber auch von Gallus in Ihrem Berufsalltag um?

Da ich für alle Kundenreklamationen zuständig bin, liegt mir die Qualität unseres Gallus Screeny Materials besonders am Herzen. Als Leiter Gallus Rotascreen Service ist mir der lösungsorientierte, freundliche und faire Umgang mit Kunden sowie die fachlich kompetente Betreuung von A bis Z extrem wichtig. Es gilt, die Zufriedenheit unserer Kunden, wo immer möglich, stets sicherzustellen, und das ist unser höchstes Ziel.

Wie bleiben Sie in Ihrem Berufsalltag stets kreativ und innovativ?

Das ist eine gute Frage an jemanden, der seit 20 Jahren im Geschäft ist. Unsere Kunden fordern heute mehr denn je innovative Lösungen und gerade bei den Kundenbesuchen vor Ort bekommt man immer wieder neue Inputs und Ideen. Die neuen Produkte, wie zum Beispiel Gallus Screeny S-Line, Gallus Screeny Digital oder die neuen Peripheriegeräte, sind entstanden, weil wir genau auf diese Weise innovative Lösungen gesucht, entwickelt und umgesetzt haben.

Worin sehen Sie Ihre grössten Herausforderungen?

Da es immer mehrere Aufgaben gleichzeitig gibt, ist es manchmal etwas schwierig, sich nur auf  eine einzelne zu konzentrieren. Daher sehe ich eine der grössten Herausforderung in der stärkeren Fokussierung, ohne jedoch dabei das Gesamtbild bzw. andere Themen aus den Augen zu verlieren.

Wie schalten Sie ab? Ein paar Worte zu Ihrer Person.

Bei der Heimfahrt im Auto denke ich nochmals darüber nach, was tagsüber passiert ist. Sobald ich meine Kinder zu Hause sehe, wird mein „Firmencomputer“ abgeschaltet.

Ich bin gerne zu Hause bei meiner Familie, aber auch ein gemütliches Bierchen mit Freunden bereitet mir Freude.


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